Дом для костюмов

Новость об открытии Музея моды в Эрмитаже вызвала много восторгов, немало
вопросов и еще больше поспешных выводов. Но входные билеты начнут продавать
не так скоро, как все надеются: на запуск грандиозного проекта уйдет несколько лет.
О том, как идет подготовка к этому масштабному событию, нам рассказали
заведующий отделом истории русской культуры Эрмитажа Вячеслав Анатольевич
Федоров и заведующая сектором прикладного искусства отдела истории русской
культуры Нина Ивановна Тарасова.

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Schenkung an die Staatliche Eremitage Sankt Petersburg


Fotografien aus einer privaten Sammlung, die Leningrader Mannequins in der Modebekleidung der 1960-1970 Jahre zeigen.

Die Fotografien ermöglichen es, die Entwicklung der Leningrader sowjetischen Mode dieser Periode zu verfolgen und ergänzen in würdiger Form die Kostümsammlung der Abteilung für Geschichte der russischen Kultur der Eremitage.

Die Schenkung an die Eremitage erfolgte im November 2015.

 

Couture auf sowjetisch

Pressemitteilung

Mode und Modefotografie im Leningrad der 1960/70er Jahre und Modedesign aus Berlin 2015 begegnen sich in einer Ausstellung.
Die Exposition “Couture auf sowjetisch” findet im Russischen Haus der Kultur und Wissenschaften eine Plattform für die Phänomene Mode machen, Mode fotografieren, Mode präsentieren, über Zeitepochen und geografische Grenzen hinweg.
Wir sind eingeladen, die Modefotografien von Peter Segal, dem damals wohl bekanntesten Fotografen Leningrads zu sehen, Bilder der Privatsammlung von Ewgenija Harteben-Kurakina.
Ewgenija selbst als eines der begehrtesten Mannequins ihrer Zeit, stand neben vielen anderen Mannequin-Kolleginnen über viele Jahre vor seiner Kamera.
In dieser einzigartigen Sammlung, und in dem in Kürze erscheinenden Buch “Couture auf sowjetisch“ lernen wir Mannequin-Persönlichkeiten kennen, die einem menschennahen Leitbild entsprachen, fern ab von stilisierten Ikonen und vereinheitlichten Model-Maßstäben heute, gebunden an Körpermaße und Perfektionszwang.
Wir erfahren vom besonderen Bekleidungsstil, der sich vor den Kulissen dieser ehrwürdigen Zarenstadt am Meer entwickelte, basierend auf der geschichtsträchtigen Vergangenheit, ihrer kulturellen Offenheit und europäischen Modernität.
“Das Geheimnis dieses Stils versteckte sich in seiner Simplizität…”, schreibt Ewgenija in ihren Aufzeichnungen über Mode und Mannequins dieser Zeit.
Anders als bei der oft opulenten, ethnologisch geprägten Moskauer Mode eines Vyacheslav Zaytevs, hielt sich die Leningrader Mode vornehm zurück. Tragbarkeit, klare Formen und Farben ließen die Persönlichkeit des Mannequins leuchten.
In dieser Lebensnähe liegt ihre Zeitlosigkeit und Modernität.
Was verbindet? Was strahlt Vergangenheit aus und berührt uns noch heute?
Die Berliner Designer/Innen Aleksandra Stepcenko, Aleftina Karasyova und Stefan Sommer präsentieren Modelle aus ihren neuen Kollektionen 2015.
Geometrische Konstruktion in Schwarz-Weiß bei Alexandra Stepcenko,
Funktionalität und Tragbarkeit mit maritimen Elementen bei Aleftina Karasyova,
die Poesie der Bilder der Stadt am Meer bei Stefan Sommer sind künstlerische Inspirationen für ihre Modelle,
und so stellt sich in der Ausstellung der formale und inhaltliche Bezug zu den Modefotografien von Peter Segal her, verbindet die Ausstellung das Vergangene mit dem Heute.

Annette Hofmann

«ЛЕНИНГРАДСКИЕ МОДЫ 1960–1970»

31 марта — 10 мая
Галерея искусств Зураба Церетели, Пречистенка, 19

Летопись модного Ленинграда в фотографиях, собраная из личных архивов бывших моделей. Весомая часть коллекции принадлежит Евгении Хартлебен-Куракиной, одному из самых востребованных лиц Дома моделей в то время. Снимки довольно подробно рассказывают историю трендов шестидесятых и семидесятых, в том числе воссоздавая образ советской топ-модели. Интересно, что многие кадры сняты не в студии, а на улицах города, так советская фотография старалась не отставать от европейских тенденций. В 1960-е студийная съемка стала менее статичной.

Quelle: http://www.the-village.ru